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Los geht's

Wandern am Attersee

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Der Langsame kommt schneller ans Ziel, zumindest ans Erholungsziel. Das weiß man in der „wanderbaren“ Ferienregion Attersee-Salzkammergut schon lange. Rund ums türkisblaue Wasser spazieren und wandern, das können Einsteiger hier ebenso wie Anspruchsvolle. Wir zeigen Dir die schönsten Wege, begehen musst Du sie aber selbst.

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Der Attersee liegt inmitten seiner prominenten Geschwister Wolfgangsee, Mondsee und Traunsee im oberösterreichischen Salzkammergut. Eine halbe Stunde von Salzburg und etwa zweieinhalb Stunden von Wien entfernt ist er ein beliebter Rückzugsort für wohlhabende Städter, deren Villen und urigen Häuser das Ufer zieren. Gut drei Kilometer breit und 19 Kilometer lang liegt er dem Höllengebirge im Südosten und dem Schafberg im Südwesten zu Füßen.

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Und wer einmal von diesen Bergen hinabgeschaut hat, wird die Luft und den Anblick nie wieder vergessen. Aber langsam – es geht schließlich um Erholung.

Wandern muss nicht steil bergan gehen. Der Attersee ist groß, die Landschaft rundherum auch. Wir haben echte Atterseeer gefragt, wo sie am liebsten wandern, spazieren oder klettern. Mit kleinen und großen Kindern, mit Kletterseilen oder auch Taucherbrillen!

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Bist Du Einsteiger, Fortgeschrittener oder Kletterexperte? Bist Du mit Kindern unterwegs oder Freunden, die sich herausfordern wollen? Klicke auf die Bilder und lasse Dich von Atterseeern auf die schönsten Touren mitnehmen.

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Genug Eindrücke gesammelt für die nächste Wandertour? Dann vergiss nicht: Du bist am Attersee. Und es gibt nichts Schöneres, als nach einem heißen Wandertag in den klaren See zu hüpfen, ein paar Schluck zu trinken (ja, das geht!) und noch einmal hinaufzuschauen zu den Gipfeln, die Du gerade erklommen hast.

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Für einen Wanderurlaub am Attersee brauchst Du nicht viel: Ein paar gute Schuhe und eine schöne Unterkunft. Und davon gibt es reichlich. Finden kannst Du sie mit Hilfe des Tourismusverbands Attersee-Salzkammergut. Auf der Homepage sind zahlreiche Unterkünfte aufgeführt und die Mitarbeiter helfen gern mit Tipps und Ortskenntnissen.

Wenn Du die Berge im Salzkammergut auf eigene Faust erkunden willst, ist es wichtig, dass Du Dich gut auf Deine Bergtour vorbereitest und weißt, was im Falle des Falles zu tun ist. Deshalb noch einige Wander-Tipps für einen sicheren Tag im Gebirge:

· Informiere Dich vor der Wanderung über die geplante Tour. Wie schwer ist sie, wie lange braucht man für Auf- und Abstieg, gibt es eine Schutzhütte auf der Strecke?

· Lies den Wetterbericht und beobachte das Wetter genau. In den Bergen sind kleine, lokale Gewitterzellen keine Seltenheit. Verschiebe Deine Tour im Zweifel lieber.

· Gib vor Deinem Abmarsch in der Urlaubsunterkunft Bescheid, wohin Du gehst und wann Du zurückkommst. Informiere auch Freunde und Familie über Deine Tour. So kann im Notfall schnell Hilfe bereitgestellt und unnötige Bergrettungseinsätze vermieden werden.



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    "Sie müssen gar nicht hinsehen, das habe ich alles schon wegkomponiert."

    Das soll Gustav Mahler zu seinem Freund Bruno Walter bei einem Spaziergang am Fuße des Höllengebirges gesagt haben. Morgens erfrischt sein Anblick, abends – glühend orange – wärmt er. In diesen Momenten ziehen die Berge Geist und Körper unnachgiebig an, spätestens hier versteht jeder den "Ruf der Berge". Einer, der ihn schon früh gehört hat, ist Johann Resch.

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    Schau Dir an, was Johann für Einsteiger und Fortgeschrittene Wanderer empfehlen kann.




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    Wandern ist nicht gleich wandern. Den Nikoloweg zu begehen, könnte man auch als gemütlichen Spaziergang bezeichnen, ebenso den kurzen Aufstieg zum Nixenfall. Am Schoberstein wird dann aber auch der letzte Einsteiger zum Wanderer – und wird belohnt mit dem ersten tollen Ausblick auf den See.

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    Die Tour hinauf zum Schoberstein ist toll für ambitionierte Einsteiger. Die 530 Meter Höhenunterschied zum Wasser sind in etwa 100 Minuten zu bewältigen, es sollten aber feste Schuhe angezogen werden, denn ein klassischer Spaziergang ist das nicht mehr. Hier geht es bereits ans richtige Wandern und an ein paar Stellen bekommst Du eine Ahnung davon, was Bergsteigen heißt.

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    Schoberstein karte
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    Auf den Schoberstein geht es von Weißenbach aus los. Dorthin gelangt man entweder per Auto oder Bus (Haltestelle Weißenbach /Attersee Ort). Oder aber Du fährst mit der Attersee-Schifffahrt zum Anleger Weißenbach.

    Von dort aus biegst Du in die Straße gegenüber hinein und gehst oder fährst ein kurzes Stück ins Weißenbachtal hinein. Auf der rechten Seite kommt ein Parkplatz, auf der linken zeigt dann ein Schild Richtung Nikoloweg und Schoberstein.


    Schoberstein karte
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    Der Sage nach wohnt sie jetzt hier: Adhara, die Nixe, die jenen Bauern, die Armut litten, einst Gold und Edelsteine vor die Tür legte. Doch als immer mehr Menschen den Reichtum Adharas herbeiwünschten, verschwand sie.

    Man sagt, sie gäbe dem See noch heute sein Funkeln und Glitzern, hätte sich aber ins Weißenbachtal hinter den Wasserfall zurückgezogen. Und wer reinen Herzens ist, der könne sie entdecken.

    Es steht sogar im Raum, dass die Nixe dem Attersee seinen Namen gab. Aber Fakt ist: Eine Wanderung zum Nixenfall ist ein erfrischender Spaziergang für die ganze Familie.

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    Nixenfall
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    Zum Nixenfall geht es im Weißenbachtal. Von Unterach oder Steinbach kommend, wird hier einmal spitz Richtung Bad Ischl abgebogen. Nach etwa einem Kilometer kommt auf der rechten Seite eine Brücke – leicht zu erkennen am großen, weißen Stein mit den Wanderwegschildern – und ein Parkplatz.

    Der Weg zum Nixenfall ist besonders hübsch, da man die meiste Zeit über den Blick auf den glasklaren Weißenbach genießen kann. Etwa eine Stunde dauert die Wanderung (hin und zurück), die dementsprechend auch mit Kindern kein Problem ist. Nur die Treppe hinauf zum Wasserfall selbst ist zu Fuß zu bewältigen.

    Ziemlich wahrscheinlich ist allerdings, dass besonders im Sonnenschein viele Wanderer Lust bekommen, sich im Fluß zu erfrischen. Das geht! Dazu musst Du Dich zum Kapitel "Wandern mit der Taucherbrille" durchscrollen.

    Nixenfall
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    Eben, grün, gemütlich – das ist der Nikoloweg. Für absolute Einsteiger jeden Alters geeignet, mit schönen Ausblicken und ständig dem Geruch von Laub und Tannengrün in der Nase.

    Und das Beste: Er lässt sich mit einer Schiffstour über den Attersee verbinden – das Boot bringt Dich hin und holt Dich auch wieder ab.

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    Nikoloweg
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    Der Nikoloweg ist Teil des Weitwanderweges Attersee-Attergau und etwa vier Kilometer lang. Schnelle Spazierer schaffen das in 90 Minuten. Da der Weg aber auch zu einem Wald- und Wildbach-Lehrpfad ausgebaut wurde, lohnt es sich, etwas mehr Zeit einzuplanen. Und wer mit kleineren Kindern unterwegs ist, die Schnecken, Farne und Kieselsteine bewundern, für den ist ohnehin der Weg das Ziel.

    Um zum Nikoloweg zu gelangen, ist nicht einmal ein Auto nötig. Denn er startet in Weißenbach direkt am Schiffsanleger und endet an eben diesem in Steinbach – oder umgekehrt natürlich. Wo auch immer Du also am See wohnst, die Atterseeschifffahrt kann Dich hierher mitnehmen und wieder abholen.

    Nikoloweg
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    Der "Hochlecken" ist quasi der Steinbacher Hausberg, eine Tour hinauf aufs Hochleckenhaus ist für jeden Bergsteiger ein Muss. Es gibt mehrere Varianten, von mittelschwer über die Brennerin und den Schoberstein bis anspruchsvoll direkt hinauf. Auf jeden Fall braucht es Trittsicherheit.

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    Auf 1572 Metern ist es frisch, auch im Sommer. Aber kaum eine Kühle ist angenehmer als die nach einer strammen Vier-Stunden-Wanderung. Auf der Alm angekommen sind es noch etwa zehn Minuten bis zur Ankunft am Hochleckenhaus.

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    14 hochleckenhaus
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    Das Hochleckenhaus ist seit 1925 eine Alpenvereinshütte mit Gastwirtschaft, in der auch günstig übernachtet werden kann. Der direkte Aufstieg ist ab der Kienklause möglich, die sich an der Straße von Steinbach Richtung Neukirchen und Traunsee befindet.

    Beim Aufstieg passiert man die Adlerspitzen und den Gugelzipf, auf den man von oben schließlich acht Meter hinab schaut. Mit einem großen Radler ist der Anblick fast noch schöner.

    Wer nicht denselben Weg wieder hinab steigen möchte, kann sich im Osten vom Gipfel verabschieden und am Aurauch-Ursprung vorbei hinunter zum Taferlklaussee gehen. Dort muss nur für eine Abholung gesorgt werden.

    14 hochleckenhaus
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    Wer sich diese Wanderung zutraut, ist auf dem besten Weg zum Weitwanderer. Etwa acht Stunden sollte man einplanen, in denen es viele, unvergessliche An- und Ausblicke gibt.

    Vom Attersee hinüber zum Mondsee, dann hinunter ins Weißenbachtal und schließlich wieder auf das Bergsteigerdorf Steinbach und den gesamten Naturpark Attersee-Traunsee.

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    Schoberstein brennerin hochleckenhaus
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    Der Start zu dieser Wandertour, die mit einer Übernachtung auf dem Hochleckenhaus enden könnte, ist in Weißenbach. Über den Schoberstein geht es weiter hoch hinaus zur Brennerin. Hier ist etwa die Hälfte geschafft. Immer auf Wanderweg 820 weiter, gelangt man nach weiteren drei bis vier Stunden zum Hochleckenhaus.

    Wer dort übernachten möchte (Preise zwischen 8 und 22 Euro), muss seinen Schlafsack entweder mitnehmen oder den Transport über die Materialseilbahn ab der Taferlklause organisieren. Die Wirtsleute Geri und Elfi Auinger können dazu jederzeit Auskunft geben.

    Schoberstein brennerin hochleckenhaus
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    Unter klettern kann sich jeder etwas vorstellen: mit Seilen an Haken gesichert eine Wand hochzusteigen. Das geht am Attersee besonders gut im Höllengebirge – am Mahdlgupf und den Adlerspitzen. Aber bouldern?

    Das ist auch eine Art des Kletterns, allerdings ungesichert, mehr oder weniger. Einzig eine Matratze am Boden schützt den Fallenden vor schwereren Blessuren, dafür sind aber auch die Berge eher Felsen.

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    Es ist einfach erklärt: Einer klettert den Felsen hoch, der Andere verschiebt am Boden eine Matratze, damit der Kletterer nicht zu hart aufprallt, wenn er fällt. Wobei der doppelte Boden wohl keine Schmerzfreiheit garantieren kann.

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    Bouldergebiet klettersteig
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    Im Bouldergebiet Forstamt finden sich zahlreiche Felsen, die bebouldert werden können. Es liegt direkt am Nikoloweg und ist auch gut mit dem Bus erreichbar (Haltestelle Steinbach Attersee / Forstamt). Von dort aus läuft man bloß ein paar hundert Meter den Weg "Forstamt" hinauf und sucht sich einen passenden Felsen im Wald.

    Im Informationsbüro in Steinbach und in Unterach wird ein Boulderführer namens "Salted Blocks" angeboten, der das Gebiet gut darstellt. Natürlich kann man sich vorher auch in der Pension Resch melden und Johann konsultieren. Der kennt sie bekanntlich alle und kann für die richtige Ausrüstung sorgen.

    Bouldergebiet klettersteig
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    Am Klettersteig Mahdlgupf ist Erfahrung notwendig. 1200 Klettermeter bis zur Schwierigkeitsstufe D können hier bezwungen werden. Viele Passagen bewegen sich aber im Bereich B bis C, bei denen man die unaussprechliche Aussicht genießen kann.

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    Klettersteig 6   errichtungs  und erhaltungsverein klettersteig mahdlgupf
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    Entlang des Nikoloweges entdeckt man es – das kleine Schild, das mitten in den Wald auf die Steilwand gerichtet steht: Zum Klettersteig Mahdlgupf. Genau da geht's rein. Der Klettersteig ist gut mit dickem Stahlseil und Trittbolzen gesichert.

    Von April bis Oktober ist er geöffnet, sollte aber wegen seiner Länge nur von erfahrenen und konditionsstarken Kletterern bestiegen werden. Eine komplette Klettersteigausrüstung und ein Helm gehören unbedingt dazu. 

    Klettersteig 6   errichtungs  und erhaltungsverein klettersteig mahdlgupf
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    Die Adlerspitzen sind quasi Tradition für Bergsteiger aus Steinbach. Wer zum Hochleckenhaus nicht nur wandern, sondern auch klettern will, nimmt diesen Abstecher. Unzählige Routen führen hinauf zum Gipfel, auf dem schließlich fünf Freunde Platz finden, um ein Foto mit Attersee-Panorama im Hintergrund in die Welt zu schicken.

    Also nicht vergessen: keine Wander-, sondern Kletterschuhe und natürlich einen Selfie-Stick einpacken!

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    Adlerspitzen karte
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    Die Adlerspitzen liegen vor der Haustür des Hochleckenhauses. Daher wandert man ebenso von der Kienklause aus los. Nach etwa einer Stunde erreicht man die "Niedere Rast" und ein Schild, das auf die Steigspuren nach links weist.

    Passierst Du die kleine Schotterrinne, siehst Du den Einstieg mit zwei Klebehaken mit der Aufschrift „V-Riss“ am Fels. Der V-Riss ist der Klassiker und bietet vier Seillängen bis nach oben. Die ersten beiden sind leichter zu begehen, also rechne mit steigendem Anspruch und teile Deine Kräfte ein.


    Adlerspitzen karte
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    Hoch wird's warm, runter kalt: Beim Wandern mit der Taucherbrille kannst Du die Natur im Weißenbachtal am Attersee sowohl über als auch unter Wasser entdecken. Eine gute Stunde dauert der Aufstieg zu den Gimbach-Kaskaden – ein schöner Weg entlang der Schlucht, in der es an heißen Sommertagen angenehm auszuhalten ist. Oben angekommen wird getauscht: Neoprenanzug und Füßlinge statt T-Shirt und Stiefel.

    Auch wenn man nicht tauchen können muss, hat sich ein Tauchpionier vom Attersee den Spaß ausgedacht.

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    Günter Oberschmid ist Atterseer und Gastwirt. Keine sehr überraschende Kombination. Mitte der Neunziger Jahre überraschte er dann aber viele Nachbarn und Besucher mit seinem Konzept: Tauchtourismus. In seiner "Pension zur Nixe" richtete er die erste Füllstation für Pressluftflaschen ein.

    Nicht zuletzt seinetwegen ist der Attersee ein beliebtes Ziel unter Tauchern geworden. Doch wer auf einem Familienbetrieb am Fuße des Höllengebirges aufwächst, braucht die Berge ebenso wie das Wasser. Also kombinierte er seine Leidenschaften und geht jetzt immer öfter mit seinen Gästen wandern und schnorcheln.

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    Gimbach kaskaden 10a
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    Der Gimbach entspringt oberhalb des Weißenbachs quasi auf der Rückwand des Hochlecken. An heißen Sommertagen kühlt die Frische des Flusstals die Wanderer – aber richtig erfrischt wird nur, wer die Taucherbrille einpackt.

    Die gibt es vom Tauchcenter "Under Pressure" in Weyregg. Geschäftsführer Gregor Bockmüller bietet die Tour in Zusammenarbeit mit Günter und der Nixe an. 69 Euro kostet sie pro Person mit mindestens drei Teilnehmern.

    Gimbach kaskaden 10a
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    Am 27. Mai 2017 ist es soweit: Der Weitwanderweg Attersee-Attergau wird eingeweiht. Die Profibergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner wird dabei sein, wenn die ersten 33 Kilometer in neun Etappen und geplanten 17 Stunden erwandert werden.

    Insgesamt umfasst der Weitwanderweg aber knappe 100 Kilometer, die in guten 30 Stunden zu bewältigen sein sollen. Oder: Vier Tage für ein Halleluja. Da hätte auch Hape Kerkeling seine Freude.

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    Weitwandern seewalchen nu%c3%9fdorf
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    Ganz im Norden des Attersees liegt Seewalchen – Start des neuen Weitwanderweges Attersee-Attergau. Von hier aus geht es oberhalb von Litzlberg entlang Richtung Buchberg, durch die Gemeinde Attersee am Attersee nach St. Georgen und schließlich durchs Hinterland zurück an den See nach Nußdorf. 24 Kilometer sind das, in etwa sieben Stunden zu schaffen.

    Eine genaue Wegbeschreibung findest Du hier.

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    Weitwandern nu%c3%9fdorf unterach
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    Die zweite Etappe des Weitwanderweges Attersee-Attergau ist die kürzeste und führt Dich von Nußdorf an die Südspitze nach Unterach. Oberhalb des Attersees geht es kreuz und quer am Wald entlang, den Hang hinauf liegen Gehöfte, den Hang hinunter gleitet der Blick über den See Richtung Höllengebirge und Dachstein.

    Eine Pause bietet sich am Gasthof Dachsteinblick an, der in etwa mittig liegt. Wer noch kann, geht weiter zum Druckerhof – dann liegt das Ziel Unterach dem Wanderer beim Kaiserschmarrn schon zu Füßen. Kurz zuvor hast Du dann den Egelsee passiert, ein Hochmoorgebiet, entstanden in der letzten Eiszeit. Kinder halten vor allem nach den sechs verschiedenen "fleischfressenden" Pflanzen Ausschau.

    Eine genaue Wegbeschreibung der zweiten Etappe von Nußdorf nach Unterach gibt es hier.

    Weitwandern nu%c3%9fdorf unterach
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    Weitwandern unterach steinbach
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    Heute wird es wieder ein wenig anstrengender, aber das große Finale ist es noch nicht. Von Unterach nach Steinbach sind es etwa 20 Kilometer, die in sieben Stunden zurückgelegt werden können. Auch geht es schon etwas höher hinaus, auf 952 Meter, trotzdem sind die Wege auch geeignet für größere Kinder.

    Ein kurzer Aufstieg durch wunderbar dichten Wald, danach eröffnet sich vor Dir die Eisenauer Alm. In einer der beiden Hütten sitzt es sich mit Blick auf den Schafberg besonders schön. Danach geht es wieder hinunter in Richtung Nikoloweg, der sich am Ufer von Weißenbach nach Steinbach schlängelt.

    Eine genaue Wegbeschreibung von Unterach nach Steinbach auf dem Weitwanderweg Attersee-Attergau findest Du hier.

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    Weitwandern steinbach seewalchen
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    Am vierten und letzten Tag  der Weitwandertour um den Attersee müssen noch einmal alle Reserven geschöpft werden. Gute 35 Kilometer sind von Steinbach nach Seewalchen zurückzulegen, 1340 Höhenmeter werden überwunden. Das braucht Kraft – und Zeit. Mit 11:30 Stunden ist der Weg berechnet, weshalb durchaus empfohlen wird, diese letzte Etappe noch einmal auf zwei Tage aufzuteilen. Eine Pension in Weyregg oder eine Hütte im Hinterland, dem Naturpark Attersee-Traunsee, bieten sich dafür an.

    Aber von Anfang an: Der erste Abschnitt führt Dich von Steinbach durch die Alexenau unterhalb des Wachtbergs nach Weyregg. Vor allem über Schotter und Asphalt ist dieser Teil des Weges trittfest und relativ einfach zu gehen. In Weyregg bietet sich eine Pause im Kaisergasthof an – der Kaiserschmarrn ist legendär.

    Der zweite Abschnitt geht mitten hinein in den Naturpark auf den Gahberg. Von Almen und Anhöhen herunter hat man traumhafte Blicke auf See, Höllengebirge und Schafberg.

    Eine genaue Wegbeschreibung der vierten Etappe von Steinbach nach Seewalchen findest Du hier.




    Weitwandern steinbach seewalchen
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    Ein Ferienziel zu finden, an dem Eltern und Kinder gleichermaßen glücklich sind, ist nicht einfach. Der Attersee funktioniert aber auch mit Babys und Kleinkindern – dafür sorgen gut ausgebaute Wege, Themen- und Lehrpfade und vor allem die ureigene Natur, die den Kindern meist schon reicht. Hier kommen einige Vorschläge für Spaziergänge mit Kleinkindern.

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    Auf diesem Weg können alle mitgehen: Der Märchenwanderweg oberhalb von Unterach ist ein geschotterter Waldweg, auf dem Kinderwagen ebenso fahren wie Kleinkinder lange laufen. Denn alle paar Meter gibt es etwas Neues zu sehen. Die Daunen von Frau Holle, Schneewittchens Zwerge oder das schlafende Dornröschen im Glaskasten.

    Während die Kinder damit beschäftig sind, die vielen Details zu entdecken, mit denen die Märchen ausgestellt sind, können Eltern verschiedene Blicke auf den Attersee und das Höllengebirge genießen. Und am Ende des gut zwei Kilometer langen Weges wartet ein toller Spielplatz mit Seil- und Eisenbahn als Belohnung.

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    Maerchenwanderweg
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    Der Märchenweg befindet sich in Unterach an der Straße hoch zum Druckerhof. Einfach der Beschilderung folgen und dann auf das Parkplatzschild auf der linken Seite achten.

    Vom Parkplatz aus sind es etwa 150 Meter bergan bis zum Einstieg in den Märchenweg – eine kleine Herausforderung für Kleinkinder, die unter Umständen einen helfenden Arm benötigen. Wer einen Buggy oder Kinderwagen dabei hat, muss diesen über die ersten fünf Meter tragen oder ruckeln – die sind ein wenig steinig. Das war es dann aber auch mit den Hindernissen für Kinder und Karren, jetzt kann der Märchenspaziergang losgehen.

    Wer mit Tragen für Bauch oder Rücken und öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, kann auch den Bus bis zu Station Unterach / Zettelmühle nehmen und die Straße hochlaufen. Dann sind es etwa 600 Meter bis zum Eingang des Märchenwanderweges.

    Maerchenwanderweg
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    Die Burggrabenklamm mit ihrem Wasserfall gilt als eine der sehenswertesten und schönsten Schluchten des Salzkammergutes. Die Klamm ist der untere Abschnitt des Burggrabens, einer Schlucht in den nordöstlichen Ausläufern des Schafberges.

    Heute führt ein abgesicherter, am Felsen montierter Weg in das innere der Schlucht, aus der es aufregend tönt und die die Haut benetzt, je näher man kommt. Am Ende wartet ein für Kinder gigantischer Wasserfall – eine 18 Meter hohe Wassersäule mit Brauseeffekt.

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    Burggrabenklamm
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    Auf der Straße von Unterach nach Weißenbach hinüber liegt der Gasthof Jagawirt – hier kannst Du parken. Oder gleich mit dem Schiff kommen, denn die Burggrabenklamm hat eine eigene Anlegestelle.

    Folgst der Beschilderung zum "Naturjuwel Burggrabenklamm", kommst Du an den mit einem Drehkreuz versehenen Klammeingang. Über mehrere Treppen und eine metallene Hängebrücke geht es etwa 20 Minuten entlang der Schlucht bis zum Wasserfall. Teilweise läuft man auf Gitter-Rosten, weshalb man zumindest nicht total schwindelanfällig sein sollte.

    Die Klamm ist von Anfang April bis Ende Oktober geöffnet, außer bei Sturm. Der Eintritt beträgt 1 Euro pro Person.

    Zurück kann man übrigens auch durchs Wasser gleiten – das heißt dann Canyoning, und ist nur in Begleitung gut ausgebildeter Guides im Rahmen einer geführten Tour möglich. Dementsprechend ist das erst Kindern ab 14 Jahren erlaubt. Ansonsten können schon Kinder ab etwa vier Jahren die Tour mitlaufen. 

    Burggrabenklamm
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