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Lieblingsplatz Födinger Alm

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Wie Hüttenwirt Franz Riedl die
Familienwirtschaft gerettet hat.
Und warum noch heute sein Schwiegervater fehlt.

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Eigentlich war er Schlossermeister.
Es war ein Samstag im Juni 1988, als der gebürtige Gamperner Franz Riedl am Attersee beim Schuhplattlerabend im Waldgasthof Födinger eine junge Frau kennenlernte, die Wirtstochter Angelika. 
Von diesem Tag an veränderte sich für ihn alles.
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Um sein Leben gemeinsam mit Angelika verbringen zu können, musste Franz in die Familie wachsen - und demzufolge auch in die Gastronomie.
So lernte er den zukünftigen Schwiegervater und auch seine kleine, aber feine Almhütte kennen.


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Die Geschichte der Födinger Alm

Die Födinger Alm wurde von Johann Gebhard, dem Födinger Senior, 1974 als Jagdhütte erbaut.
Durch den ansteigenden Tourismus gab es 2 Mal in der Woche geführte Wanderungen. Der Startpunkt war im Tal beim Waldgasthof Födinger. 
Mit dem Bau der Forststraße in den 80er Jahre verwandelte sich die Jagdhütte in eine bewirtschaftete Almhütte. 

Die Alm ist nun ein beliebtes Ausflugsziel für jung und alt.





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Es vergehen ein paar Jahre...
1995 aber entscheidet sich Franz endgültig in das Familiengeschäft einzusteigen.
Sein Arbeitsplatz war nun in den Bergen.

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Es folgen glückliche Jahre mit der Familie, viel Freude bei der Arbeit, viele neue Freunde und treue Stammgäste.

Die Födinger Hausmusik mit Franz, Schwager Hannes, Freund Hubert und Schwiegervater Johann durfte natürlich auf der Alm bei den Almfesten und Bergmessen nicht fehlen.





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Födinger Senior ist dankbar für alles, was er erlebt hat. Das Wirtshaus läuft, Enkelkinder kommen, seinen Lieblingsplatz auf der Alm teilt er mit Familie und Freunden. Seinen Dank will er zeigen, und plant 2010, eine kleine Marienkapelle dort aufzustellen, wo er am glücklichsten ist. Doch dann trifft die Familie ein herber Schlag.
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Die Fertigstellung der Marinekapelle hat Johann Gebhard nicht mehr erlebt. 2012 verstirbt er ganz plötzlich – für die gesamte Familie ein harter Schlag.

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Der Schock nach dem Tod des Schwiegervaters sitzt tief. Franz weiß nicht, wie es weitergehen soll – Födinger Senior war Herz und Seele des Gasthofs und der Alm. Und als ob das nicht genug wäre, wird auch noch die Behörde aufmerksam.

Über Jahre hatte Johann immer mal hier und da etwas angebaut – früher wurde es nicht so genau gehandhabt.
Die Behörde erlegte der Familie Riedl weitläufige Umbaumaßnahmen auf, damit die Almwirtschaft gehalten werden kann.

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2014 ist der Umbau der Almhütte geplant. Franz nimmt viel Geld in die Hand, um das Erbe seines Schwiegervaters zu bewahren – ohne zu wissen, ob der Plan aufgeht.

Die Seiten... die Terrasse... das Dach... alles wird aufgerissen, verändert, umbaut, aufgeschüttet, wieder zugemacht.
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Im Sommer 2015 ist aus der Hütte eine neue Almwirtschaft geworden, feste Öffnungszeiten werden eingeführt, die Riedls hoffen auf viele Besucher.

Und die kommen. Inzwischen kommen Wanderer und Gruppen von überall her. Sie kommen wegen der berühmten Hausmanskost wie z.B. dem Beuschl, Brat´l in der Rein, verschiedene Jausenbrettl, etc..
Und natürlich wegen des wunderschönen Panoramas auf das Höllengebirge.
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Die Aussicht von der Terrasse der Födinger Alm eröffnet den Blick auf den Großen Priel (2515 m) über das massive Höllengebirge bis zum Schafberg (1783 m). Für Franz das schönste Bergpanorama in der Region Attersee-Attergau.

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Viele Gäste kommen auch, wenn auf der Födinger Alm jedes Jahr im Sommer das Almfest mit einer Bergmesse gefeiert wird. Im Andenken an den Schwiegervater versammelt sich die Familie und viele Wanderer an der Marienkapelle und danken vermutlich im Stillen auch dafür, dass auch er die "G'schichterl" und "Wehwehchen" bis hierher überstanden hat.
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Vollbild
Die Födinger Alm liegt etwa vier Kilometer südöstlich oberhalb von Weyregg am Attersee. Von dort aus nimmt man die Straße in Richtung des Ortsteils Bach und biegt vor dem Waldgasthof Födinger rechts ab. Folgen Sie der Beschilderung den Berg hinauf. 

Die Alm ist bis auf montags und dienstags täglich ab 10:30 Uhr geöffnet, selbst an den meisten Feiertagen. Für die Abendwirtschaft kann man sich ab einer Gruppengröße von zehn Personen anmelden.
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